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Almaty und der Tian Shan

Natur

Nationalpark Altyn-Emel

Hier liegen die „Singende Düne“, die im Wind brummt, und die gestreiften Berge von Aktau.

Die weiß, orange und rot gestreiften Hügel der Aktau-Berge im Nationalpark Altyn-Emel
Foto: Kalpak Travel / commons.wikimedia.org / CC BY 2.0

Über diesen Ort

Der Park ist eine weite, trockene Landschaft aus Steppe, Hügeln und Wüste am Fluss Ili. Sein bekanntestes Merkmal ist die Singende Düne, ein riesiger Sandrücken von etwa 150 Metern Höhe und 3 km Länge, der bei trockenem Wetter ein tiefes Brummen von sich gibt, wenn der Sand abrutscht.

In der Nähe zeigen die Aktau-Berge in ihren Felswänden Bänder aus weißem, gelbem, rosa und rotem Ton, wie eine bemalte Wand, und die Katutau-Hügel haben ihre eigenen Farben. Man kann auch Wildtiere wie den Kulan, einen Wildesel, und viele Vögel sehen.

Geschichte

Das Gebiet wird seit Jahrhunderten von nomadischen Hirten genutzt, und das Ili-Tal lag an den Wegen zwischen Steppe und den Oasen Zentralasiens. Der Park wurde 1996 geschaffen, um seine ungewöhnlichen Wüsten- und Berglandschaften und seine Tierwelt zu schützen, darunter die kasachische Population des Kulans. Die Singende Düne ist ein vom Wind aus feinem Sand geformter Barchan, und der Klang entsteht, wenn die Körner beim Abrutschen am Hang aneinander reiben. Die Aktau-Berge verdanken ihre Streifen Sedimentschichten aus einem vorgeschichtlichen See, die später durch Erosion freigelegt wurden. Im Park gibt es auch viele alte Petroglyphen und Grabhügel, die zeigen, dass hier seit früher Zeit Menschen lebten. Weil das Gebiet groß und abgelegen ist, besteht ein Besuch meist aus einem geführten Tagesausflug mit Geländewagen, und am Eingang wird eine Parkgebühr erhoben.

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